Warum Zucker nichts im Futter für Katzen verloren hat
Um zu verstehen, warum 3coty® keinen Zucker enthält, muss man sich bewusst machen, dass die Ernährung von Menschen und Katzen zwei völlig verschiedene Dinge sind.
Wir wissen, dass Obst und Gemüse gesund sind und viele Nährstoffe enthalten. In den letzten Jahren wird immer häufiger diskutiert, ob Roggenbrot gesünder ist als Weißbrot oder ob man bei der Ernährung eher zu Kartoffeln oder Karotten greifen sollte.
Das gilt für uns Menschen.
Katzen hingegen, auch wenn sie mit uns leben, sind anders. Sie sind zu 100 % Fleischfresser, was bedeutet, dass sie ausschließlich Fleisch fressen sollten. Manche behaupten, nur Wildkatzen, die in der Natur Mäuse, Vögel und Kleintiere jagen, seien echte Fleischfresser, während Hauskatzen anders seien. Aber ist das wirklich so? Unsere Vorfahren haben Katzen domestiziert und damit ihre Lebensweise verändert – aber nicht ihre Physiologie. Der Stoffwechsel der Katze hat sich nicht an diese Umweltveränderungen angepasst. Katzen sind nach wie vor Fleischfresser und ihr Körper ist nicht dafür gemacht, regelmäßig Gemüse oder Getreide zu verdauen.
Warum also die ganze Aufregung um Zucker?
Der weiße Stoff, den wir in unseren Kaffee geben oder beim Kuchenbacken verwenden, ist Zucker, genauer gesagt Saccharose. Saccharose ist ein Disaccharid, das heißt eine chemische Verbindung aus zwei Monosacchariden – also einfachen Zuckern – Glukose und Fruktose.
Es gibt drei einfache Zucker – Glukose, Fruktose und Galaktose. Wenn zwei davon sich verbinden, entstehen Disaccharide wie die Saccharose. Wenn sich viele einfache Zucker verbinden, entstehen Oligosaccharide oder Polysaccharide.
Ohne zu sehr ins Biochemische abzutauchen: Umgangssprachlich werden Zucker und Kohlenhydrate oft synonym verwendet. Allgemein beschreibt man mit dem Begriff „Kohlenhydrat“ den Zuckeranteil in Lebensmitteln. Wir wissen, dass Lebensmittel wie Getreide, Brot, Nudeln, Süßigkeiten, Marmelade oder Desserts Zucker bzw. Kohlenhydrate enthalten.
Zunehmend wird uns bewusst, dass Zucker bzw. Kohlenhydrate auch für uns Menschen nicht gesund sind. Ein hoher Konsum kann zu vielen Krankheiten führen, darunter Krebs, Diabetes oder Fettleibigkeit.
Monosaccharide, also einfache Zucker, sind eine wichtige Energiequelle im Stoffwechsel. Glukose ist dabei am bedeutendsten. Wird sie nicht sofort gebraucht, wird sie zu Polysacchariden umgewandelt, um Platz zu sparen. Bei Menschen und anderen Tieren wird dieser Speicherstoff als Glykogen bezeichnet und vor allem in Leber und Muskeln gespeichert. Bei Pflanzen wird er zu Stärke.
Katzen sind obligate Fleischfresser. Ihre Ernährung sollte zu 100 % aus Fleisch bestehen. Kohlenhydrate sind für sie kein notwendiger Nährstoff, da sie ihre Energie aus tierischem Gewebe – also Proteinen und Fetten – gewinnen. Der Glukosebedarf von Katzen kann durch den Abbau von Triglyzeriden und bestimmten Aminosäuren gedeckt werden, die ebenfalls in tierischem Gewebe vorkommen. Eine protein- und fettreiche Ernährung liefert Katzen also alle nötige Energie.
Zucker ist kein notwendiger Bestandteil der Katzenernährung. Wird er dennoch gefüttert, lagert er sich im Körper als Fett ab. Dies kann zu Diabetes, Übergewicht oder weiteren Erkrankungen wie hepatischer Lipidose (Fettleber) oder Krebs führen.
Neue Trends – getreidefrei
Getreide wie Weizen, Reis, Hafer, Mais oder Gerste sind reich an Kohlenhydraten und haben nichts im Futter für Katzen verloren. Da sie aber günstiger als Fleisch sind, werden sie in vielen industriellen Katzenfuttern verwendet.
In letzter Zeit bieten immer mehr Marken getreidefreie Produkte an. Das bedeutet jedoch nicht automatisch kohlenhydratfrei. Denn Kohlenhydrate stecken auch in stärkehaltigem Gemüse wie Kartoffeln, Mais oder Erbsen – Zutaten, die häufig in Trockenfutter verwendet werden.
Das Etikett prüfen
Deshalb ist es wichtig, die Zusammensetzung auf dem Etikett zu prüfen und zu verstehen, wie viel Fleisch und wie viele Kohlenhydrate enthalten sind. Genau wie beim Menschen wirkt sich auch bei Katzen die Ernährung auf Gesundheit, Lebensqualität und Lebensdauer aus. Eine langfristige Ernährung mit hohem Kohlenhydratanteil sollte vermieden oder eingeschränkt werden, um Gesundheitsrisiken vorzubeugen.
Das natürliche Katzenfutter von 3coty® wurde so entwickelt, dass es den Anforderungen einer reinen Fleischfresserdiät gerecht wird. Es kann daher auch unterstützend bei Katzen mit Diabetes, Übergewicht oder anderen Erkrankungen eingesetzt werden, bei denen eine zucker- und kohlenhydratfreie Ernährung entscheidend ist.
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